Wie verändern neue Technologien unser Leben?
Wir suchen die Antworten!

Neue Technikanwendungen dienen dem Fortschritt. Doch sie haben immer auch Konsequenzen, die sich unserer Kenntnis entziehen. Die Aufgabe von TA-SWISS ist es, alle möglichen Folgen untersuchen zu lassen, damit jede und jeder sich eine eigene Meinung bilden kann.

TA-SWISS, Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung, setzt sich mit den Chancen und Risiken neuer Technologien auseinander. Dafür bringt TA-SWISS Expertinnen und Experten verschiedenster Fachrichtungen an einen Tisch und befragt Bürgerinnen und Bürger. Es geht bei den Analysen, die TA-SWISS erarbeitet, im Kern immer darum, mögliche technologische Zukunftsvarianten aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen, ethischen, rechtlichen und politischen Gesichtspunkten zu betrachten.

  • In diesem Sinne nimmt TA-SWISS eine Früherkennungsfunktion wahr und regt die Debatte über die Chancen und Risiken neuer Technologien an.
  • TA-SWISS fördert den Austausch zwischen verschiedenen Gruppen der Gesellschaft, liefert sachliche Diskussionsgrundlagen und unterstützt damit die demokratische Entscheidungsfindung.
  • Auf der Grundlage ihrer Analysen und Einschätzungen legt TA-SWISS den politischen Verantwortlichen eine begründete Auswahl von Optionen vor.
  • TA-SWISS zieht aus ihren Studien eigene Schlüsse, erarbeitet und publiziert Empfehlungen und hilft damit Politikerinnen und Politiker, Bürgerinnen und Bürger und ihren Organisationen, sich zu orientieren.

Wissenschaftlich, unabhängig, unparteiisch

TA-SWISS beschäftigt sich also mit möglichen Folgen des Einsatzes neuer Technologien für die Gesellschaft. TA-SWISS ist ausschliesslich durch öffentliche Mittel finanziert und erfüllt ihren gesetzlich verankerten Auftrag wissenschaftlich, unabhängig und unparteilich.

Diese Themen beschäftigen uns aktuell

Informationen und Hintergrundmaterial zu den Projekten

Technologiefolgen-Abschätzung international

Hintergrund zu Stiftung und Mandat

Vorausschauend beraten

Gewisse Technologien haben bereits in der Vergangenheit Alltag und Zusammenleben revolutioniert. Auch heute haben neue technologische Entwicklungen das Potenzial, ganze Arbeitsgebiete oder Lebensformen grundlegend zu verändern. Technologiefolgen-Abschätzung dient dazu, frühzeitig mögliche gesellschaftliche Auswirkungen neuer Technologien zu erkennen, abzuklären und entsprechende Handlungsoptionen zu earbeiten.

Entscheidungsgrundlagen für Parlament und Bundesrat 

Die Handlungsoptionen, die TA-SWISS mithilfe von interdisziplinären Expertenstudien und Mitwirkungsverfahren earbeitet, dienen Parlament und Bundesrat Entscheidungshilfe – ganz besonders im Fall von kontrovers diskutierten Technologiethemen. Darüber hinaus werden die Projektresultate Politikerinnen und Politikern, Fachleuten aus Wissenschaft und Verwaltung sowie den Medien und interessierten Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert.

So steht es im Gesetz

Technologiefolgen-Abschätzung (TA) ist eine im Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation (Forschungsgesetz FIFG, Art. 11) verankerte Aufgabe, die TA-SWISS seit 1992 wahrnimmt. 

Seit 2008 ist TA-SWISS ein Kompetenzzentrum und somit eine selbständige Organisationseinheit der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Eine Leistungsvereinbarung zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, vertreten durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, und den Akademien der Wissenschaften Schweiz regelt die Zusammenarbeit. 

Juristisch gesehen ist TA-SWISS seit dem 1. September 2016 eine gemeinnützige Stiftung. Einzig durch öffentliche Mittel finanziert, versteht sich die Stiftung TA-SWISS als unabhängige und von keinen Interessensgruppen beeinflusste Betrachterin der möglichen – positiven und negativen ­– Folgen technologischer Entwicklungen. In der Wahl ihrer Themen ist die Stiftung autonom, die inhaltliche und strategische Verantwortung obliegt dem Leitungsausschuss, die administrative Verantwortung dem Stifungsrat

Wissenswertes

 




Aktuelle Tweets und Blogeinträge

Aktuelle Publikationen

FOCUS FOOD Schlussbericht Participatory Workshop, TA-SWISS (Hrsg.), Bern, 2017

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Wenn die Zukunft in den Genen liegt: Nicht-invasive pränatale Tests und ihre Folgen. Kurzfassung der TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerscha Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (hrsg.), TA-63A/2016, Bern, 2016

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Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft. TA-SWISS Studie Susanne Brauer, Jean-Daniel Strub, Barbara Bleisch, Christian Bolliger, Andrea Büchler, Isabel Filges, Peter Miny, Anna Sax, Sevgi Tercanli, Markus Zimmermann (eds.), vdf Hochschulverlag AG, 452 Seiten, CHF 48.00 / EUR 46.00 (D).
978-3-7281-3748-7 (Buch)

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Solo-Selbständigkeit, Arbeitskraftunternehmertum, Crowdworking und Co: Flexibilisierte Arbeit und ihre Folgen. Kurzfassung der TA-SWISS-Studie «Flexible neue Arbeitswelt. Eine Bestandsaufnahme auf ges Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (hrsg.), TA 64A/2016, Bern, 2016

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Flexible neue Arbeitswelt. Eine Bestandsaufnahme auf gesellschaftlicher und volkswirtschaftlicher Ebene. Studie TA-SWISS Studie, Jens O. Meissner, Johann Weichbrodt, Bettina Hübscher, Sheron Baumann, Ute Klotz, Ulrich Pekruhl, Leila Gisin, Alexandra Gisler (eds.), vdf Hochschulverlag AG, 338 Seiten, CHF 48.00 / EUR 46.00 (D)
ISBN: 978-3-7281-3770-8 (Buch)

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Medien und Demokratie im Zeitalter der Digitalisierung. Kurzfassung der TA-SWISS-Studie «Medien und Meinungsmacht» Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (hrsg.), TA 65A/2017, Bern, 2017

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Medien und Meinungsmacht. Studie TA-SWISS Studie, Manuel Puppis, Michael Schenk und Brigitte Hofstetter (eds.), vdf Hochschulverlag AG, 338 Seiten, CHF 48.00 / EUR 46.00 (D)
ISBN: 978-3-7281-3792-0-7 (Buch)

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Newsletter 1/2017: «Medien und Meinungsmacht»

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