Chancen und Risiken der Elektromobilität in der Schweiz

Expertenstudie (2011-2012)


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Zersiedelung der Landschaft, überhand nehmende Verkehrsströme und der damit verbundenen Verbrauch natürlicher Ressourcen geben Anlass zur Sorge. Auf den ersten Blick könnten Elektrofahrzeuge dazu beitragen, zumindest den Verbrauch an fossilem Brennstoff und den Ausstoss von CO2 zu mindern. Bei näherer Betrachtung hingegen erweist sich das Konfliktpotenzial der Elektromobilität aber als beträchtlich.

Chancen und Risiken der Elektromobilität

Für einen verstärkten Einsatz von Elektromobilen sprechen verschiedene Argumente: Sie belasten die Umwelt nicht mit Schadstoffen, funktionieren geräuscharm und erhöhen die Unabhängigkeit von Rohstofflieferanten, die sich nicht alle durch politische Zuverlässigkeit auszeichnen.

Probleme wirft Elektromobilität insofern auf, als die Schweiz einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Elektrizität nicht mit erneuerbaren Energiequellen (wie Wasserkraft, Wind- und Solarenergie) zu decken vermag. Ausserdem ist die Mineralölsteuer die wichtigste Einnahmequelle, um Infrastrukturprojekte für den Strassenverkehr zu finanzieren. Brächen diese Einkünfte ein, zöge dies entweder für die Qualität der Infrastruktur oder für die Finanzierungsinstrumente des Bundes drastische Folgen nach sich.

Medienmitteilung vom 21. Januar 2013
Zukunft unter Strom

Organisation

Trägerschaft

  • Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS
  • Bundesamt für Energie BFE
  • Bundesamt für Strassen ASTRA
  • Bundesamt für Umwelt BAFU

Projekt-Beauftragte

  • Dr. Rainer Zah, EMPA, Dübendorf, Projektleiter
  • Hans-Jörg Althaus, EMPA, Dübendorf
  • Marcel Gauch, EMPA Dübendorf
  • Denise Fussen, Ernst Basler + Partner AG, Zollikon
  • Frank Bruns, Ernst Basler + Partner AG, Zollikon
  • Peter De Haan, Ernst Basler + Partner AG, Zollikon 

Begleitgruppe

  • Dr. Ruedi Jörg-Fromm, Zürich, TA-SWISS Leitungsausschuss ( Vorsitzender der Begleitgruppe)
  • Heidi Blattmann, Herrliberg, TA-SWISS Leitungsausschuss
  • Christian Bühlmann, Bundesamt für Energie BFE, Ittigen
  • Volker Fröse, Bundesamt für Strassen ASTRA, Bern
  • Lino Guzzella, ETH Zürich, Zürich
  • Dr. Stefan Hirschberg, Paul Scherrer Institut  PSI, Villigen
  • Kurt Hug, Berner Fachhochschule, Vaufflin
  • Christian Jahn, Bundesamt für Strassen ASTRA, Bern
  • Mario Keller, INFRAS, Bern
  • Dieter Kraft, Bosch, Stuttgart
  • Fridolin Stähli, Fachhochschule Nordwestschweiz, Windisch
  • Prof. Dr. Daniel Wachter, Bundesamt für Raumentwicklung ARE , Bern
  • Michael Weber, Bundesamt für Umwelt BAFU, Bern 

Projektmanagement TA-SWISS

  • Dr. Lucienne Rey, TA-SWISS. E-Mail

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