Themen wählen und Projekte durchführen

 

Vorbereitung

TA-SWISS beobachtet und verfolgt Themen, die für mögliche Projekte in Frage kommen könnten. Ergeben sich konkrete Vorschläge, werden diese in internen Fachgesprächen diskutiert. Wird entschieden, ein Thema weiter zu verfolgen, entsteht daraus ein Antrag für ein Projekt. Der Leitungsausschuss von TA-SWISS entscheidet, ob ein Projekt in der vorgeschlagenen Weise durchgeführt wird.

Durchführung

Handelt es sich beim Projekt um eine Studie, wird diese öffentlich ausgeschrieben. Die eingehenden Offerten werden geprüft und der Leitungsausschuss entscheidet, welche Projektgruppe den Auftrag erhält. Für jedes Projekt wird eine Begleitgruppe zusammengestellt, die aus Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen besteht und für die Qualität des Projekts verantwortlich ist. Bevor die Ergebnisse veröffentlicht werden, muss der Schlussbericht der Studie vom Leitungsausschuss verabschiedet werden.
Die partizipativen Projekte werden von den Projektverantwortlichen ohne externe Projektgruppe durchgeführt. Ansonsten sind Projektablauf, Qualitätssicherung und Entscheidungwege dieselben wie bei der Studie. TA-SWISS-Projekte werden teilweise von öffentlich finanzierten Institutionen wie Bundesämter oder von einzelnen wissenschaftlichen Akademien mitgetragen.

Veröffentlichung

Die Projektberichte werden in Form von Büchern, Berichten oder als Download veröffentlicht. Weiter werden nach Bedarf Kurzfassungen oder Informationsblätter in mehreren Sprachen verfasst. Mit Medienkonferenzen oder -mitteilungen werden die Ergebnisse der Projekte in der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Veranstaltungen dienen nicht nur der Bekanntmachung der Ergebnisse, sondern fordern, insbesondere bei kontroversen Themen, die Gesellschaft zum Dialog auf. Die Empfehlungen werden gezielt Politikerinnen und Politikern, Fachleuten aus Wissenschaft und Verwaltung, den Medien und einer interessierten Öffentlichkeit kommuniziert.

Mehr zu den Abläufen bei TA-SWISS finden Sie hier: TA-SWISS-Präsentation

Methoden

Die Studien werden in enger Zusammenarbeit mit Experten verschiedener Fachrichtungen durchgeführt. Aufgrund des interdisziplinären Ansatzes der Expertengruppe, deren Zusammensetzung je nach Thema variiert, werden technische, ethische, soziale, wirtschaftliche, ökologische, rechtliche oder auch politische Aspekte untersucht.

Mit partizipativen Prozessen werden Meinungen und Argumente der Bürgerinnen und Bürger zu kontroversen technologiebezogenen Themen erfasst.

Die Methoden zur Abschätzung der Technologiefolgen ihrerseits werden ebenfalls periodisch evaluiert. Zudem finden innerhalb des europäischen Netzwerks der TA-Einrichtungen Projekte und Diskussionen zu dieser Frage statt.

>> Internationale Projekte