Forschung an embryonalen Stammzellen

publifocus (2002)


download-2.jpeg


Chancen und Risiken der Forschung an embryonalen Stammzellen
Die Anwendung von Stammzellen verspricht grosse Chancen für die Therapie von Krankheiten, die durch die Fehlfunktion einzelner Zelltypen verursacht werden. Dies betrifft bisher kaum therapierbare Erkrankungen wie die Alzheimer’sche oder die Parkinson’sche Krankheit, aber auch Leiden wie Diabetes, bei denen es zwar eine wirksame Behandlung gibt, welche aber die Ursache der Krankheit nicht behebt.

Menschliche embryonale Stammzellen werden meist aus wenigen Tage alten «überzähligen» menschlichen Embryonen gewonnen, welche im Rahmen der Fortpflanzungsmedizin nicht mehr benötigt werden. In Zukunft könnte auch das so genannte « therapeutische Klonen » zu einer wichtigen Methode werden, um solche Stammzellen zu gewinnen. Gegen beide Verfahren gibt es allerdings Einwände aus ethischer Sicht.

Wieso ein TA-SWISS-publifocus « Forschung an Stammzellen »?
Die Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen ist umstritten, weil zu diesem Zweck wenige Tage alte Embryonen zerstört werden müssen. Wie weit darf die Forschung gehen? Der Gesellschaft stellt sich die Frage, ob der Rückgriff auf menschliche Embryonen gerechtfertigt ist und wann das Leben beginnt. Mit dem publifocus erhalten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich zur Forschung an Stammzellen zu äussern.

Weiterführende Links

Zum Thema erschienen
Dossier Stammzellenforschung. Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften DRZE und Institut für Wissenschaft und Ethik (Hrsg.)

Organisation

Trägerschaft

Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS

Projektmanagement TA-SWISS 

Dr. Danielle Bütschi, TA-SWISS

Fachreferent

Prof. Alberto Bondolfi , Arbeitsstelle für Ethikunterricht, Medizinische Fakultät, Universität Zürich

Publikation bestellen