Im Reich der «Zwerge»

Die Nanotechnologie gilt heute als Zukunftstechnologie. Sie ist nach dem griechischen Wort «nanos» für «Zwerg» benannt. Ein Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter und ist folglich ungefähr 2'000 mal dünner als ein Haar. Aufgrund der geringen Grösse erhalten synthetisch hergestellte Nanomaterialien neue Eigenschaften und Funktionen.

Vielseitige Anwendungsbereiche

Nanotechnologie kann beispielsweise in der Krebstherapie eingesetzt werden. Sie spielt auch in der Elektronik und in der Verpackungsindustrie eine zunehmend wichtigere Rolle. Doch wirft der Einsatz von synthetischen Nanomaterialien auch Fragen auf. Sind diese neuartigen Materialien für Mensch und Umwelt unbedenklich?

Information ungenügend

Die Forschung ist bemüht, die Fragen der Toxikologie oder der Umweltverträglichkeit zu prüfen. Doch diese Nachweise sind nicht einfach zu erbringen und sind entsprechend noch nicht überall vorhanden. Trotzdem werden synthetische Nanomaterialien bereits eingesetzt. Dies teilweise ohne Wissen des Konsumenten. 

Fokus

TA-SWISS verfolgt Themen aus dem Bereich Nanotechnologie, die gesellschaftlich kontrovers sein könnten. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Medizin, Ernährung sowie Umwelt. TA-SWISS fordert in öffentlichen Diskussionen, mit partizipativen Verfahren und mit Empfehlungen aus Studien zum Dialog zwischen Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft auf. 

Abgeschlossene Projekte

Studie Nanotechnologie im Bereich der Lebensmittel (2009)


publifocus Nanotechnologien (2006)


Studie Nanotechnologie in der Medizin (2003)