Studie „Sharing Economy – teilen statt besitzen“

Teilen statt besitzen. Ausprobieren, sparen, tauschen, grüne Lösungen. Dies sind Schlagwörter der sogenannten Sharing Economy. Diese neue Art des Konsums ist real; man spricht darüber, nutzt sie und Studien halten sie für vielversprechend. Auch bekannt ist sie unter dem Ausdruck Collaborative Economy, da der Begriff „Teilen“ nicht immer zutreffend ist. Ihren internationalen Aufschwung hat sie insbesondere den neuen Kommunikationstechnologien wie dem Internet und der Mobiltelefonie zu verdanken. Zahlreiche Start-up-Firmen und Plattformen wurden mit dem Ziel gegründet, den Tauschhandel zu vereinfachen. Jedoch sind die reellen Risiken und Potenziale der Sharing Economy noch weitgehend unbekannt. Dies erschwert heute diesbezügliche politische Entscheidungen und birgt Konfliktpotenzial.

Eines der Studienziele besteht darin, bereits sichtbare Einflüsse der Collaborative Economy hervorzuheben, und zwar in den Bereichen Recht, Wirtschaft, Umwelt, Technik und Soziales. Wo liegen die schon heute messbaren Chancen und Risiken, wo die Grauzonen und welche Entwicklungen könnten in Zukunft von Bedeutung sein?

Abschliessend hat die Studie eine Gesamtbeurteilung vorzunehmen und auf dieser Basis Empfehlungen zuhanden der (insbesondere politischen) Entscheidungsträger/innen zum Umgang mit diesem Phänomen abzugeben.

Projektdauer:

Juni 2016 bis voraussichtlich Juli 2017

Produkte:

Schlussbericht und Kurzfassung (bei Projektabschluss verfügbar)

Projektverantwortliche

Leitung

Thomas von Stokar, Geschäftsleiter INFRAS, Zürich

Projektgruppe

  • Martin Peter, Mitarbeiter INFRAS, Zürich
  • Prof. Dr. Kurt Pärli, Professor für Soziales Privatrecht, Fakultät des Universität Basel
  • Alain Kamm, Manager und Head of Empirical Research, FehrAdvice

Projektbetreuung bei TA-SWISS

Elise Gortchacow, TA-SWISS (E-Mail)

Begleitgruppe

Das Projekt in Kürze

Es ist eine Tatsache: Das Phänomen „Sharing Economy“ ist real und bereits ziemlich gut verankert. Diese neue Art zu konsumieren und rüttelt an einer jahrzehntealten Wirtschaft und an der eigentlichen Definition von Arbeit – und führt gleichzeitig soziale und ökologische Slogans an. Wie ist damit umzugehen? Wie sind Konflikte zwischen dieser neuen Wirtschaftsform und der alten einzudämmen? Was ist die Rolle dieser Plattformen und der Digitalisierung? Was bedeutet das für die Schweiz? Diese prospektive Studie von TA-SWISS untersucht die zu erwartenden Innovationen und Entwicklungen in diesem Bereich und befasst sich damit, wie die Sharing Economy die Gesellschaft, Wirtschaft, Gesetzgebung und Ökologie in der Schweiz beeinflussen kann.