Indikatorengestützte Entscheidungssysteme

Expertenstudie (2008 - 2010)


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Chancen und Risiken von indikatorengestützten Entscheidungssystemen

Behörden, Organisationen und andere Instanzen denken, ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen, wenn sie sich auf Indikatoren berufen: Indikatorengestützte Entscheidungen wirken objektiv untermauert und fundiert begründet. Indikatoren dienen der Rechtfertigung von Massnahmen und können die Nachvollziehbarkeit gefasster Entscheidungen verbessern. Sie sollen damit Transparenz gewährleisten und die Effizienz der Verwaltungs-, Regierungs- und Geschäftstätigkeit erhöhen. Mithin leisten sie der Verwissenschaftlichung von Politik, Wirtschaft und Verwaltung Vorschub. Indes ist wenig darüber bekannt, ob die Transparenz und Objektivität, die mit Indikatoren verbunden wird, nicht durch negative Folgen erkauft wird. So wird etwa Kritik laut, wenn Entscheidungen auf Grund von Indikatoren zu reinen Verwaltungsakten verkommen oder überhaupt automatisiert werden. Eine Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen indikatorengestützter Entscheidungen drängt sich daher auf.

Organisation

Trägerschaft

  • Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS
  • Bundesamt für Statistik BFS
  • Schweizerische Akademie der Geisteswissenschaften SAGW
  • Bundesamt für Raumentwicklung ARE

Projekt-Beauftragte

  • Ruth Feller-Länzlinger, lic.phil.I, INTERFACE, Institut für Politikstudien (Projektleiterin)
  • Corine Mauch, dipl. Ing. Agr. ETH und MPA, INTERFACE
  • Dr. Rer. Pol Stefan Rieder, INTERFACE
  • Prof. Dr. Karl Weber, Koordinationsstelle für Weiterbildung der Universität Bern

Begleitgruppe

  • Rosmarie Waldner, Dr. phil., Wissenschaftsjournalistin (Präsidentin der Begleitgruppe)

  • Ariane Baechler Söderström, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT
  • Dr. phil. André De Montmollin, Bundesamt für Statistik BfS
  • Dr. phil. Maja Huber, Bundesamt für Statistik BfS
  • Miche Kammermann Michel, Vizedirektor, Bundesamt für Statistik
  • Miriam Kull, Bildungsökonomin (Master), Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF 
  • René Longet, Equiterre, Genf
  • Dr. phil. Sabine Maasen, Universität Basel
  • Dr. phil. Heinz Rhyn, Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK
  • Prof. Dr. Daniel Wachter, Amt für Raumentwicklung ARE
  • Dr. phil. Markus Zürcher Markus, Schweizerische Akademie der Geisteswissenschaften

Projekt-Management TA-SWISS

  • Dr. Lucienne Rey, externe Mitarbeiterin TA-SWISS, E-mail

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