Projekt-Ausschreibungen

«Selbstfahrende Autos: Handlungsbedarf und -optionen in der Schweiz»

Die zunehmende Digitalisierung hat das Potenzial, die Schweizer Verkehrslandschaft in den kommenden Jahren umfassend zu verändern. Durch automatisiertes und vernetztes Fahren verspricht die intelligente Mobilität gesteigerte Verkehrseffizienz, effektiver genutzte Infrastrukturen und mehr Verkehrssicherheit. Doch die automatisierte Mobilität verlangt auch eine entsprechende (Daten-) Infrastruktur, Anpassungen der Regulierungen und wirft Fragen zu Ethik und Datenschutz auf.

In der interdisziplinären Studie sollen Chancen und Risiken des vernetzten und automatisierten Fahrens abgeschätzt werden. Der Untersuchungsgegenstand der Studie umfasst die Bereiche Politik, Recht, Wirtschaft, Technologie, Gesellschaft und Ethik.

«Wenn Algorithmen an unserer Stelle entscheiden: die
Herausforderungen der künstlichen Intelligenz»

Künstliche Intelligenz (KI) ist seit den 1960er-Jahren im Trend. Durch das Aufkommen der Deep-Learning-Technologie konkretisierten sich die Erwartungen an Algorithmen und an sogenannt intelligente Systeme im Allgemeinen. Heute befindet sich die Algorithmentechnologie mehrheitlich in der Hand amerikanischer Grosskonzerne und ist über deren Dienstleistungen allgemein zugänglich. Es stellen sich jedoch zahlreiche Fragen bezüglich Arbeitsplätzen, digitaler Governance und Souveränität, Ethik usw. Mit Blick auf die Zukunft ist auch Human Enhancement, d.h. die Fusion Mensch-Maschine, ein Thema.

Die von der Stiftung TA-SWISS ausgeschriebene interdisziplinäre Studie hat die Chancen und Risiken dieser neuen Algorithmen zu evaluieren. In einem ersten Schritt müssen die Begriffe „intelligenter Agent“ und „Algorithmus“ definiert werden, um die untersuchte Technologie präzise einzugrenzen. Roboter als greifbare künstliche Intelligenzen sind aus dem Untersuchungsfeld auszuschliessen. Die Studie soll die Technologie an sich sowie deren Zukunftsperspektiven analysieren.

Publikation bestellen