Treibstoffe aus Biomasse – zweite Generation

Expertenstudie (2010)



Chancen und Risiken der Treibstoffe aus Biomasse 

Durch die Verwendung von Bio- oder Agrotreibstoffen soll der Verbrauch an fossilen Energieträgern vermindert und die Abgabe von CO2 in die Atmosphäre eingeschränkt werden. Doch es zeigt sich immer deutlicher, dass die positiven Effekte geringer sind als erhofft. Zudem wer­den bei der in grossem Ausmass produzierten «ersten Generation» von Biotreibstoffen oft Pflanzen wie Mais verwendet, die für die Ernährung geeignet wären. Trotzdem werden verbreitet Anreize geschaffen, um den Anteil der Biotreibstoffe am Energieverbrauch zu erhöhen. Die «zweite Generation» von Biotreibstoffen soll vorteilhafter sein. Als Aus­gangsmaterialien dienen Holz, Stroh und Pflan­zenabfälle. Dadurch wird die Produktion von Nahrungsmitteln nicht konkurrenziert und eine bessere Umwelt- und Energiebilanz angestrebt. Im Hinblick auf kommerzielle Anwendungen gibt es dabei aber noch grossen Forschungs- und Entwicklungsbedarf.

Downloads

Empfehlungen: Sieben Anregungen, um das Potenzial von Biotreibstoffen auszuschöpfen

Medieninformation: Mit Holz und Mist vorwärts - Einheimische Biotreibstoffe für eine nachhaltige Mobilität

Newsletter: 04/2010 Schwerpunkt-Thema «Biotreibstoffe»

Sendung zum Thema: 12h30, 29.06.2010, RSR La 1ère (Französisch)

Weiterführende Links

Alcosuisse: Bioethanol

OECD Trade and Agricultural Directorate – Bioenergy 

Organisation

Trägerschaft

  • Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS
  • Bundesamt für Umwelt BAFU
  • Bundesamt für Energie BFE
  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Projekt-Beauftragte

  • Dr. Rainer Zah, Empa, St. Gallen (Projektleiter)
  • Prof. Dr. Claudia R. Binder, Universität Zürich
  • Dr. Stefan Bringezu, Wuppertal Institut, Deutschland
  • Dr. Christoph Ritz, ProClim, Bern

Begleitgruppe

  • Dr. Ruedi Jörg-Fromm, TA-SWISS Leitungsausschuss (Vorsitzender der Begleitgruppe)
  • Rosmarie Bär, alliance sud, Bern
  • Dr. Marco Berg, Stiftung Klimarappen, Zürich
  • Prof. Dr. Richard Braun, BioLink, Bern
  • Dr. Reto Burkard, Bundesamt für Landwirtschaft BLW, Bern
  • Heinz Hänni, Schweizerischer Bauernverband SBV, Brugg
  • Prof. Dr. Christian Hardtke, Université de Lausanne
  • Dr. Sandra Hermle, Bundesamt für Energie BFE
  • Roger Löhrer, Touring Club Schweiz TCS, Emmen
  • René Longet, equiterre, Genève
  • Prof. Dr. Wolfgang Nentwig, Universität Bern
  • Dr. Gerhard Stucki, Balewa AG, Liestal
  • Dr. Samuel Stucki, Paul Scherrer Institut PSI, Villigen
  • Dr. Roland von Arx, Bundesamt für Umwelt BAFU; Bern

Projektmanagement TA-SWISS 

  • Dr. Adrian Rüegsegger, TA-SWISS

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