«INES – Institutionalisation of Ethics in Science Policy»

Die Ergebnisse des INES Projekts erlauben vergleichende Aussagen über Praxis und Wirkung ethischer Beratung in Europa.

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Einführung

Was bedeutet Institutionalisation of Ethics in Science Policy INES?
Das Projekt INES bringt eine Gruppe europäischer Expertinnen und Experten auf den Gebieten der Wissenschafts- und Technikethik und der Wissen­schafts- und Technologiepolitik zusammen, um zu untersuchen, wie die ethi­sche Beratung in den politischen Entscheidungsstrukturen der verschiedenen Länder erfolgt. Im Projekt werden einerseits Forschungsergebnissen zur öffentlichen Wahrnehmung wissenschaftsethischer Fragen aufgearbeitet. Andererseits werden anhand von Fallstudien zu den Themen medizinische Genetik, genetische Datenbanken und gentechnisch veränderte Lebensmittel Formen der Institutionalisierung von Ethik untersucht.

Wieso beteiligt sich TA-SWISS an der Studie INES?
TA-SWISS wirkt u.a. beim «Work Package 5» des INES-Projekts mit, welches sich mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln befasst. Gerade bei diesem Thema kann die Schweiz wichtige Anregungen in den internationalen Vergleich einer Technologie-Debatte einbringen: Denn bereits 1998 hat die «Genschutz-Initiative» eine breite öffentliche Debatte ausgelöst, die unter anderem dazu geführt hat, dass eine strenge Gentechnik-Gesetzgebung in die Wege geleitet und die Eidgenössische Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH) eingesetzt wurde. Zudem hat TA-SWISS 1999 das PubliForum «Gentechnik und Ernährung» durchgeführt - daraus ergibt sich ebenfalls ein interessanter Beitrag für das INES-Projekt, bei dem ja auch die Sichtweise der Laien bei ethischen Fragen eine der zentralen Fragestellungen ist.

Zielsetzungen der Studie

  • Die Ergebnisse der INES-Fallstudien sollen in einer «europäischen Landkarte» zusammengefasst werden, die vergleichende Aussagen über Praxis und Wirkung ethischer Beratung erlaubt.
  • Ziel des Projektes ist es darüber hinaus, eine europäische Plattform für Ethiker/innen, Politiker/innen und Ver­treter/innen gesellschaftlicher Gruppen aufzubauen. Diese soll den Erfahrungs- und Meinungsaustausch fördern und Möglichkeiten aufzeigen, wie die ethische Beratung besser in politische Entscheidungsprozesse integriert werden kann.

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Vorgehen

Methode
Zu Beginn des Projekts wird abgeklärt, welche Themen in den am Projekt beteiligten Ländern überhaupt als «ethische Probleme» wahrgenommen werden.
Ferner stehen unterschiedliche Konzepte von Ethik vs. Moral bzw. Ethik vs. Bioethik zur Diskussion. Schliesslich wird die Rolle «ethischer Expertise» sowie die Art und Weise erörtert, wie die Perspektive von Laien in ethischen Diskussionen berücksichtigt wird.

Zeitplan
Projektbeginn: Januar 2004 | Abschluss: Ende 2006

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Kontakte

Projektpartner

  • CESAGEN, Lancaster University, Grossbritannien
  • Rathenau Institut, Niederlande
  • TAB, Deutschland
  • TA-SWISS, Schweiz
  • viWTA, Belgien
    u.a.

Beteiligte Personen

TA-SWISS Projekt-Betreuung

  • Dr. Sergio Bellucci, TA-SWISS
  • Dr. Adrian Rüegsegger, TA-SWISS
  • Dr. Danielle Bütschi, TA-SWISS
  • unterstützt von Ariane Willemsen, Geschäftsführerin der Eidg. Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH)

Projektkoordinator

  • Floris Tomasini (ESRC, Centre for the Economic and Social aspects of Genomics-CESAGen)

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Links

Weiterführende Links

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Project
Short Title: INES
Long Title: INES – Institutionalisation of Ethics in Science Policy
Short Description: TA-SWISS wirkt u.a. beim 'Work Package 5' des INES-Projekts mit, welches sich mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln befasst. Gerade bei diesem Thema kann die Schweiz wichtige Anregungen in den internationalen Vergleich einer Technologie-Debatte einbringen: Denn bereits 1998 hat die 'Genschutz-Initiative' eine breite öffentliche Debatte ausgelöst, die unter anderem dazu geführt hat, dass eine strenge Gentechnik-Gesetzgebung in die Wege geleitet und die Eidgenössische Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH) eingesetzt wurde. Zudem hat TA-SWISS 1999 das PubliForum 'Gentechnik und Ernährung' durchgeführt - daraus ergibt sich ebenfalls ein interessanter Beitrag für das INES-Projekt, bei dem ja auch die Sichtweise der Laien bei ethischen Fragen eine der zentralen Fragestellungen ist.
Start: 2004
End: 2006
Partner Institutes: RI
TAB
Scope Countries: Germany, Nederlands, Belgium
Contact Person: Bellucci, Sergio
Home Page URL: http://www.ta-swiss.ch/methodik/ines/
Focus: TA methodology
Project Leader:
Other Members:

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