«EUROPTA – European Participatory Technology Assessment»
(1998-2000)

Partizipative Verfahren und ihre Rolle in der Technologiefolgen-Abschätzung

Einführung | Resultate | Vorgehen | Downloads | Kontakte | Links

Einführung

Weshalb eine Untersuchung zu partizipativen Methoden in der Technologiefolgen-Abschätzung?

Partizipative Verfahren haben im Laufe der letzten Jahre in der Schweiz aber auch europaweit an Bedeutung gewonnen. Dies hängt mit den aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie zusammen. Es ist aber auch eine Folge der zunehmenden Unsicherheiten und Disparitäten moderner Gesellschaften.
Partizipative TA Methoden (pTA) sind ein möglicher Ausweg um Betroffene, Interessengruppen, Konsument/innen und Bürger/innen in TA-Prozesse einzubeziehen.
Eine wachsende Anzahl von TA Organisationen experimentieren mit Dialogverfahren. Um die vorhandenen Erfahrungen auszutauschen und von einander zu lernen, wurde das EUROPTA Projekt initiiert.

Ziele der Studie

  • Entwickeln eines theoretischen und analytischen Modells über die Rolle von pTA. Dieses Modell soll als Grundlage für den Vergleich der empirischen Fallbeispiele dienen.
  • Charaktersieren und vergleichen der 16 verschiedenen institutionellen pTA Ausgangssituationen
  • Empfehlungen betreffend dem Einsatz von pTA formulieren

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Resultate

Vergleich praktischer Beispiele von Dialogverfahren aus Dänemark, Deutschland, Grossbritannien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

Theoretisches Modells, das einen Vergleich von durchgeführten Dialogverfahren in unterschiedlichsten institutionellen Gegebenheiten erlaubt.

Empfehlungen

  • Partizipative TA Verfahren sind eine notwendige methodische Ergänzung zu den traditionellen Produkten der Technologiefolgen-Abschätzung.
  • Unterstützung unabhängiger nationaler Umsetzung von pTA, um weiter Erfahrungen sammeln zu können.
  • Stetige Verbesserung und Verbreitung der pTA und Förderung des Erfahrungsaustausches.
  • Vorgängig eingehende Problemanalyse um optimale Methodenwahl sicherzustellen.
  • Mehr…

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Vorgehen

Methode
Erfahrungsaustausch unter TA Instituten und Befragungen von Fachleuten.

Zeitplan
Projektstart: 1998 | Projektabschluss: Dezember 2000

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Downloads

Executive Summary
EUROPTA Project (PDF 102 KB)

Abstract
EUROPTA Project (PDF 74 KB)

Bericht
Klüver, L., Nentwich, M., Peissl, W., Torgersen, H., Gloede, F., Hennen, L., van Eijndhoven, J., van Est, R., Joss, S., Bellucci, S., Bütschi, D. (2000). EUROPTA. Report published on www.tekno.dk/europta. Publisher: The Danish Board of Technology, Damark.
Annexes (PDF 294 KB)

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Kontakte

Beteiligte Personen

TA-SWISS Projekt-Betreuerin

  • Dr. Danielle Bütschi, TA-SWISS, e-mail

Projekt-Partner

  • Danish Board of Technology (DBT), Denmark
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften,
    Institut für Technikfolgen-Abschätzung
  • Centre for the Study of Democracy
    Universität von Westminster
  • Institut für Technikfolgen-Abschätzung und Systemanalyse
    Forschungszentrum Karlsruhe
  • Rathenau Institut
    Den Haag

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Links

Weiterführende Links

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Project
Short Title: EUROPTA
Long Title: EUROPTA – European Participatory Technology Assessment
Short Description: Partizipative Verfahren haben im Laufe der letzten Jahre in der Schweiz aber auch europaweit an Bedeutung gewonnen. Dies hängt mit den aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie zusammen. Es ist aber auch eine Folge der zunehmenden Unsicherheiten und Disparitäten moderner Gesellschaften.
Partizipative TA Methoden (pTA) sind ein möglicher Ausweg um Betroffene, Interessengruppen, Konsument/innen und Bürger/innen in TA-Prozesse einzubeziehen.
Eine wachsende Anzahl von TA Organisationen experimentieren mit Dialogverfahren. Um die vorhandenen Erfahrungen auszutauschen und von einander zu lernen, wurde das EUROPTA Projekt initiiert.
Start: 1998
End: 2000
Partner Institutes: DBT
OeAW ITA
RI
Scope Countries: Germany, Austria, Nederlands
Contact Person: Bütschi, Danielle
Home Page URL: http://www.ta-swiss.ch/methodik/europta/
Focus: TA methodology
Project Leader:
Other Members:

Das Projekt in Kürze

Das EUROPTA-Projekt widerspiegelt das wachsende Bedürfnis von Bürgerinnen und Bürgern ihre Erwartungen an neue Technologien gegenüber Politik zu artikulieren.

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