Medien und Meinungsmacht

Expertenstudie (2015-2016)



Medien bieten einen kollektiven Zugang zu Information – fehlt dieser Zugang, können sich die Bürgerinnen und Bürger keine freie Meinung bilden. Die von den Medien vermittelten Informationen sind also eine wesentliche Grundlage für die demokratische Mitbestimmung. Das stellt hohe Anforderungen an den politischen Journalismus eines Landes. Der Medienwandel und die Digitalisierung machen es dem Informationsjournalismus jedoch immer schwerer, seine Funktion zu erfüllen.

Für die Schweiz als direkte Demokratie ist eine Abnahme der Medienqualität und -vielfalt von besonders grosser gesellschaftlicher und politischer Bedeutung. Es stellt sich deshalb die Frage, wie sich qualitativ hochwertiger Journalismus künftig finanzieren soll.

Die Studie untersucht das Zusammenspiel traditioneller und „neuer“ Medien bei der Informationsvermittlung und Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz. Dabei werden die Auswirkungen technologischer Veränderungen auf die Setzung von Themenschwerpunkten (Agenda-Setting), die Geschäftsmodelle, Strategien und Investitionen von Medienunternehmen und die Bedeutung neuer Akteure für die politische Informationsvermittlung und Meinungsbildung untersucht.

Weiterführende Informationen

Jahrbuch „Qualität der Medien“, fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich

Organisation

Trägerschaft

  • Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS
  • Bundesamt für Kommunikation

Projektbeauftragte

  • Prof. Dr Manuel Puppis (Projektleiter), Department für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Universität Fribourg
  • Prof. Dr Michael Schenk, Department für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Universität Fribourg
  • Prof. Dr Diana Ingenhoff, Department für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Universität Fribourg
  • Prof. Dr Otfried Jarren, Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Universität Zürich
  • Prof. Dr Andreas Ladner, Institut für öffentliche Verwaltung, Universität Lausanne

Begleitgruppe

  • Thomas Müller, SRF; TA-SWISS-Leitungsaussschuss - Leiter der Begleitgruppe
  • Dr h.c. Moritz Leuenberger, Zürich, TA-SWISS-Leitungsausschuss
  • Prof. Dr Thomas Merz, Medienbildung, PH Thurgau
  • Prof. Dr Stephan Russ-Mohl, Kommunikationswissenschaft, Universität Lugano, Leiter des Europäischen Journalismus-Observatoriums
  • Dr Rosmarie Waldner, Wissenschaftsjournalistin
  • Sylvia Egli von Matt, ehemalige MAZ-Direktorin
  • Norbert Neininger, Schaffhauser Nachrichten, Vorstand SCHWEIZER MEDIEN (bis Mai 2015)
  • Dr Andrea Piga, SRF Programmstrategie / Markt- und Publikumsforschung
  • Alain Maillard, EDITO
  • Tibère Adler, Directeur romand Avenir Suisse
  • Dr Philip Kübler, Verein Medienkritik Schweiz, Mitglied der Eidgenössischen Medienkommission
  • Marc-Henri Jobin, Centre de formation de Journalism
  • Christoph Zimmer, Kommunikation/Investor Relation Tamedia
  • Marcel Geissbühler, Gassmann Media AG
  • Jost Aregger, Bundesamt für Kommunikation

Projektmanagement TA-SWISS

  • Dr. Christina Tobler, TA-SWISS (E-Mail)

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