INES – Institutionalisation of Ethics in Science Policy 

Vergleich von  Praxis und Wirkung ethischer Beratung in Europa (2004-2006)


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Wieso beteiligt sich TA-SWISS an INES?

TA-SWISS wirkte u.a. beim «Work Package 5» des INES-Projekts mit, welches sich mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln befasste. Gerade bei diesem Thema kann die Schweiz wichtige Anregungen in den internationalen Vergleich einer Technologie-Debatte einbringen: Denn bereits 1998 hat die «Genschutz-Initiative» eine breite öffentliche Debatte ausgelöst, die unter anderem dazu geführt hat, dass eine strenge Gentechnik-Gesetzgebung in die Wege geleitet und die Eidgenössische Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH) eingesetzt wurde. Zudem hat TA-SWISS 1999 das PubliForum «Gentechnik und Ernährung» durchgeführt. 

Zielsetzungen der Studie

  • Die Ergebnisse der INES-Fallstudien sollen in einer «europäischen Landkarte» zusammengefasst werden, die vergleichende Aussagen über Praxis und Wirkung ethischer Beratung erlaubt.
  • Ziel des Projektes ist es darüber hinaus, eine europäische Plattform für Ethiker/innen, Politiker/innen und Ver­treter/innen gesellschaftlicher Gruppen aufzubauen. Diese soll den Erfahrungs- und Meinungsaustausch fördern und Möglichkeiten aufzeigen, wie die ethische Beratung besser in politische Entscheidungsprozesse integriert werden kann.

Weiterführende Links

www.tab.fzk.de
TAB, Deutschland

Organisation

Projektpartner

  • CESAGEN, Lancaster University, Grossbritannien
  • Rathenau Institut, Niederlande
  • TAB, Deutschland
  • TA-SWISS, Schweiz
  • viWTA, Belgien

Projektkoordinator

  • Floris Tomasini (ESRC, Centre for the Economic and Social aspects of Genomics-CESAGen)

Projekt-Management TA-SWISS 

  • Dr. Sergio Bellucci, TA-SWISS
  • Dr. Adrian Rüegsegger, TA-SWISS
  • Dr. Danielle Bütschi, TA-SWISS
  • unterstützt von Ariane Willemsen, Geschäftsführerin der Eidg. Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH)

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