ICT & Privacy

Ein EPTA-Projekt (2006)


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Chancen und Risiken der ICT & Privacy

Technologische Entwicklungen in ICT und damit zusammenhängende Datensammlungen bringen viel Gutes mit sich, wie z.B. eine grössere Sicherheit, Zugang zu Dienstleistungen, Integration und soziale Interaktion. Sie öffnen auch vielversprechende Perspektiven in e-health, e-government und e-commerce. Innovationen der ICT-Branche bergen aber auch eine grosse Gefahr, die Privatsphäre von Individuen zu verletzen. Neben diesen technologischen Herausforderungen existieren auch sozioökonomische und politische Entwicklungen, welche den Abbau der Privatsphäre ebenfalls steigern.

Wieso ein europäisches TA-Projekt zu ICT & Privacy?

Privacy ist ein Thema, das in liberalen und demokratischen Staaten an Wichtigkeit gewinnt, das auf europäischer Ebene angesprochen werden muss. Viele Institutionen, die Mitglieder des European Parliamentary Technology Assessment Network (EPTA Network) haben in diesem Bereich bereits Arbeit geleistet und geben auf verschiedene Weisen Inputs. Die Resultate der verschiedenen nationalen Projekte werden in internationaler Zusammenarbeit zusammengetragen und stellen so einen Mehrwert dar; das Endresultat ist auf diese Weise nämlich allgemeingültiger als die Summe der einzelnen Studien. 

Downloads

Medieninformation
13.11.2006 «Privacy»: Eigenverantwortung ermöglichen und fördern. Ergebnisse des EPTA Berichts «ICT and Privacy».

Artikel
Peissl, W., 2005, ICT and Privacy – das erste gemeinsame EPTA-Projekt, Technikfolgen-Abschätzung – Theorie und Praxis 14 (2), 88-91

Weiterführende Links

http://www.eptanetwork.org/EPTA/projects.php?pid=65
Das EPTA-Netzwerk wurde 1990 unter dem Patronat des Präsidenten des Europa-Parlaments gegründet. Zu den Mitgliedern gehören TA-Einrichtungen aus 16 Ländern, die auf nationaler Ebene politikberatend tätig sind.

Organisation

Projektpartner

EPTA Projekt-Koordinatoren

  • Lars Kluver, Danish Board of Technology
  • Tore Tennøe, Norwegian Board of Technology
  • Walter Peissl, ITA

Projektteam

  • Johan Càs, ITA
  • Robby Deboelpaep, Flemish Institute for Science and Technology Assessment viWTA
  • Christine Hafskjold, Norwegian Board of Technology
  • Ida Leisner, Danish Board of Technology
  • Chandrika Nath, POST
  • Janus Sandsgaard, Danish Board of Technology
  • Stef Steyaert, Flemish Institute for Science and Technology Assessment viWTA
  • Rinie van Est, Rathenau Institute

Projektmanagement TA-SWISS 

  • Dr. Danielle Bütschi , TA-SWISS

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