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Projekt «Die Verselbständigung des Computers»

Zwei Roboter

Zivilisationen entwickeln sich dadurch weiter , dass eine zunehmende Anzahl Tätigkeiten automatisiert werden.

Einführung | Resultate | Vorgehen | Downloads | Veranstaltungen | Kontakte | Links

Einführung

Was bedeutet Verselbständigung der Computer?
Autonome Informatiksysteme sind in der Lage, selbstständig Entscheidungen zu fällen und Handlungen auszulösen. Dadurch soll es möglich werden, komplexe Aufgaben an Informatiksysteme zu delegieren, ohne dass dabei ein Mensch eingreifen muss. Konkret kann das z.B. heissen, dass die Verwaltung von e-mails den Maschinen anvertraut wird, die ihrer Aufgabe mit «data mining» nachkommen. Handys und elektronischen «Organizern» sind fähig, einen Urlaub zu planen, an einer Versteigerung teilzunehmen oder – im Fall eines Unglücks – die Rettungsdienste zu alarmieren und unterstützen somit die Benützer

Chancen und Risiken der Verselbständigung der Computer
Mit der zunehmenden Fähigkeit des Computers, immer komplexere Aufgaben selbständig zu erledigen, erhalten wir mehr Freiheit, werden von gewissen Arbeiten befreit und gewinnen dadurch Zeit. Die Entwicklung von Autonomen Informatiksystemen kann aber auch zu Entfremdung und Abhängigkeit führen. Plötzlich werden wir von Maschinen gelenkt. Das hat Einflüsse auf viele Aspekte unseres Lebens, wie z.B. auf unsere Verantwortlichkeit, Autonomie und Privacy.

Wieso ein TA-SWISS Projekt zur Verselbständigung der Computer?
Der kontinuierliche Fortschritt bei den Hardwarekomponenten durch Miniaturisierung, erhöhte Rechenleistung, optimierte Energieversorgung, integrierte Sensorik und Handlungsfähigkeit sowie hohe Zuverlässigkeit stellt unsere Gesellschaft an den Beginn des Zeitalters der «intelligenten Gegenstände» – «Things that think». Solche Entwicklungen werfen zahlreiche gesellschaftliche, ethische, psychologische und rechtliche Fragen auf, welche frühzeitig und fundiert untersucht werden müssen.

Zielsetzungen des Projekts

Resultate

Ergebnisse der Studie
Die Verselbständigung des Computers dringt von ihrer Natur her – es geht um den Umgang mit Information und um Entscheidungen – in praktisch alle Lebens- und Arbeitsbereiche ein; letztlich wirft sie auch heikle sozialen, wirtschaftliche, juristische Fragen auf.
Einerseits ist es unbestritten, dass die neuen Technologien unser Leben und Arbeiten weiterhin und vermutlich immer stärker beeinflussen, andererseits ist aber die Faktenlage zu den Auswirkungen noch zu dürftig, um schon jetzt ein Bündel von gezielten vorsorglichen Massnahmen vorzuschlagen. Klar ist hingegen, dass die Auswirkungen je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich gewichtet werden müssen, und dass deshalb auch allfällige vom Staat oder von Standesorganisationen zu ergreifende Massnahmen entsprechend unterschiedlich ausfallen werden.

Dementsprechend wurden mehrere Empfehlungen formuliert, die insbesondere verlangen, dass Studien zu spezifischen Anwendungsbereichen durchgeführt werden, dass die einschägige geltende Gesetzgebung zur Regelung von Situationen, in denen Computer sich verselbständigen, überprüft wird und dass die betroffenen Akteure (Ingenieure, Standesorganisationen, Unternehmen und Verwaltungen) hinsichtlich der sozialen Auswirkungen sensibilisiert werden, die sich aus der wachsenden Verselbständigung von Informatiksystemen ergeben.

Empfehlungen
Download

Vorgehen

Methode Zeitplan
Projektbeginn: Januar 2007 | Abschluss: Herbst 2007 | Publikation März 2008

Downloads

Medieninformation
Wenn intelligente Computer immer selbständiger entscheiden

Newsletter
Informations- und Kommunikationstechnologien: Entwicklungen und Auswirkungen

Publikation
Die Verselbständigung des Computers

Einführung der Studie "Die Verselbständigung des Computers"

Zum Thema erschienen
SwissRe, IBM, TA-SWISS, 2006, Exploring the Business and Social Impacts of Pervasive Computing, March 2006

Das Vorsorgeprinzip in der Informationsgesellschaft. Auswirkungen des Pervasive Computing auf Gesundheit und Umwelt. Studie des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung, TA 46/2003, Lorenz Hilty, Siegfried Behrendt, Mathias Binswanger, Arend Bruinink, Lorenz Erdmann, Jürg Fröhlich, Andreas Köhler, Niels Kuster, Claudia Som, Felix Würtenberger, Bern, 2003.

Unser Alltag im Netz der schlauen Gegenstände. Kurzfassung der TA-SWISS Studie «Das Vorsorgeprinzip in der Informationsgesellschaft».

Veranstaltungen

Tagungen
derzeit noch nicht verfügbar

Kontakte

Trägerschaft

Beteiligte Personen

Projekt-Betreuerin

Begleitung

Öffentlichkeitsarbeit

Links

Weiterführende Links

Zuletzt aktualisiert am: 26.02.2009 nbz